Erleben, erlesen, erschreiben

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mein Buch

Ellen Oswald – Buch "Ziemlich fremde Freunde"
Roman

Ziemlich fremde Freunde

 

München, Ende der 1970er-Jahre: Eva, 20, aus einem Dorf in der Nähe von Frankfurt, studiert seit vier Semestern mit Leidenschaft französische Literatur. Aber das Leben, zumal das der Freunde aus wohlhabenden Münchner Kreisen, ist teuer. Und dazugehören will sie auch, irgendwie. Und so hastet sie von Job zu Job, zum Hörsaal, zur Bibliothek. Da kann einem schon mal die Puste ausgehen. Zu alldem verreist Jean-Christophe bei Nacht und Nebel mit Verena. Sie muss Clara ihre unverbrüchliche Freundschaft beweisen. Lukas hat ein großes Geheimnis, und Eva selbst spielt auch nicht mit offenen Karten.

Auf einer rasanten Reise kommt Verborgenes ans Licht, und Eva erkennt: Sie muss an ihrem Leben etwas ändern. Da kommt ihr ein Neuanfang gerade recht.

Das Buch ist bei BoD erschienen. Es kann direkt im Shop erworben werden:

© Ellen Oswald, 2026
ISBN 978-3-6963-5346-9
Hardcover mit Lesebändchen
www.bod.de

über mich

Ich bin immer unterwegs, nicht immer in einem der üblichen Transportmittel. Bevor ich (wieder) in Frankfurt – und (neu) in Gießen – sesshaft wurde, habe ich mich lange in anderen Städten und Ländern aufgehalten: München, Toulouse, Paris, Angers, Kronberg, Königstein, New York. Ich habe dort studiert, gearbeitet, erstaunliche Dinge erlebt und überall geschrieben. Meistens für andere und mit dem größten Vergnügen.

Erschreiben

Hier findest du Geschichten aus meiner Feder.

Erzählungen, Miniaturen, Kurzgeschichten und vielleicht, wer weiß, das eine oder andere Gedicht. Und manchmal findest du hier auch Neuigkeiten rund um meine Veröffentlichungen.

Straße – Heimweh – Blut

Romanfabrik-Schreiber*innen-Preis 2026.
Ja, ich habe mich beworben, als eine von über 580 Autor*innen. Mit der folgenden Geschichte, die noch keinen Titel hat.

24 Türchen

Das Kind ist im Herbst in die Schule gekommen, in eine kleine Schule, aber in eine große Klasse mit 40 anderen Kindern.

In einem feinen Restaurant

Das Kind sitzt im Sand. Im Hof hinter dem Haus und vor dem Garten hat der Vater einen großen Haufen Sand aufgeschüttet, weil damit etwas gebaut werden soll.

Erleben

Hier schreibe ich über besondere Orte und Veranstaltungen.

Vor allem in und um Frankfurt und Gießen, und weise hoffentlich bald auch auf eigene Lesungen hin.

Am 6. September 2026 …

Outdoor- und Nature-Writing

… bietet die Autorin und Schreibtrainerin Sonja Rudorf vom Schreibzirkel Frankfurt ein „Outdoor- und Nature-Writing“ an. Verheißungsvoll kündigt sie an: „Wahrnehmungs- und Schreibimpulse in Stadt und Natur, Textauszüge und Gedichte von Nature-Writer:innen sowie Zeit zum Nachbearbeiten und Austausch über die entstandenen Texte.“
Ich bin gespannt und werde an dieser Stelle über meine Erlebnisse in der (Frankfurter) Natur berichten.

Am 27. August 2026 …

Saša Stanišić las in der Gießener Universität

… las Saša Stanišić aus seinem neuesten Buch „Mein Unglück beginnt damit, dass der Stromkreis als Rechteck abgebildet wird“ in der Aula des Gießener Universitätshauptgebäudes. „Lesen“ ist im Zusammenhang mit diesem Autor allerdings eine Untertreibung. Ich habe ihn schon einmal im Frankfurter Schauspiel erlebt, und dort hat er den gesamten, gut gefüllten Saal in einer mitreißenden, bewegenden und mitunter sehr witzigen Performance begeistert. Es ging seinerzeit um das Buch „Möchte die Witwe angesprochen werden, platziert sie auf dem Grab die Gießkanne mit dem Ausguss nach vorne“. Einen solchen Monstertitel muss man förmlich auswendig lernen. Ich bin allerdings sicher, dass im Buchhandel jede/r sofort weiß, was man will, wenn man einfach nach „dem neuen Stanišić“ verlangt.

Erlesen

Hier findest du Texte über Bücher, Hinweise auf literarische Entdeckungen oder Wiederentdeckungen.

Sie stehen nicht unbedingt auf einer Bestsellerliste. Vielleicht haben sie auch nie einen Preis gewonnen, sind aber lesenswert, aus meiner Sicht.

Ein fesselnder Neuzugang

Ein fesselnder Neuzugang in meiner Bibliothek ist der Roman „Ich bin Circe“ von Madeline Miller. Es gibt immer wieder Zeiten, in denen ich die griechische Mythologie wiederentdecke. Das liegt zum Teil daran, dass ich die grausamen Geschichten und Verwicklungen von…

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Ein Augenöffner

Ein Augenöffner besonderer Art ist „Frauenliteratur“ von Nicole Seifert. Durchgestrichen ist die Hälfte des Titels deshalb, weil die Autorin der Ansicht ist, der Begriff könne weg. Er ist unklar. Und „Männerliteratur“ gibt es ja auch nicht. Recht hat sie! Sie schreibt…

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Das Buch meines Lebens

Das Buch meines Lebens ist ohne Zweifel „Hundert Jahre Einsamkeit“ von Gabriel García Márquez. Es gehört zu den Titeln, die ich lange nach ihrem ersten Erscheinen (1967) in der französischen Übersetzung für mich entdeckte. Tagelang konnte ich kaum etwas anderes tun…

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Ein fesselnder Neuzugang

Ein fesselnder Neuzugang in meiner Bibliothek ist der Roman „Ich bin Circe“ von Madeline Miller. Es gibt immer wieder Zeiten, in denen ich die griechische Mythologie wiederentdecke. Das liegt zum Teil daran, dass ich die grausamen Geschichten und Verwicklungen von Helden und Göttern und Heldinnen und Göttinnen immer wieder vergesse … Ein Anlass genügt, mich […]

Ein Augenöffner

Ein Augenöffner besonderer Art ist „Frauenliteratur“ von Nicole Seifert. Durchgestrichen ist die Hälfte des Titels deshalb, weil die Autorin der Ansicht ist, der Begriff könne weg. Er ist unklar. Und „Männerliteratur“ gibt es ja auch nicht. Recht hat sie! Sie schreibt zu Beginn über ihre Erfahrung, dass zum Beispiel in der Schule fast ausschließlich Bücher […]

Das Buch meines Lebens

Das Buch meines Lebens ist ohne Zweifel „Hundert Jahre Einsamkeit“ von Gabriel García Márquez. Es gehört zu den Titeln, die ich lange nach ihrem ersten Erscheinen (1967) in der französischen Übersetzung für mich entdeckte. Tagelang konnte ich kaum etwas anderes tun als immer weiterlesen. Allein der erste Satz transportiert einen schon weit weg in eine […]

»Wenn du schnell gehen willst, geh allein. Wenn du weit kommen willst, geh mit anderen. «
(Afrikanisches Sprichwort)